Saarpfalz Kreis



Bauerndörfer, eingebettet zwischen Wiesen und Feldern, machen den landwirtschaftlichen Charakter dieser Region deutlich.
Es ist eine offene Landschaft mit sanft gewellten Hügeln, schönen Tälern und einigen Höhen, die einen weiten Blick über das Land bieten.
Als bevorzugtes Siedlungsgebiet der Römer war der Bliesgau bereits im 1. Jhd. n. Chr. bewohnt.



Römer an der Saar

Die Reste der römischen Kultur haben sich an zwei Orten besonders intensiv erhalten.
Zum einen im grenzüberschreitenden ”Europäischen Kulturpark Reinheim/Bliesbruck", zum anderen im römischen Freilichtmuseum Homburg/Schwarzenacker.


Schwarzenacker

Kirkel

Auch die weithin sichtbare Kirkeler Burg geht auf eine römische Gründung zurück. Der Wald um Kirkel beeindruckt durch seine schroffen Felsformationen und tief eingeschnittenen Tälchen, schön zu sehen innerhalb des Felsenpfades und des geologischen Ehrpfades.


Kirkler Burg

Gersheim und seine Orchideen

Bei unseren rund 60 mitteleuropäischen Orchideenarten handelt es sich ausnahmslos um terrestrische Orchideen, deren Knollen oder Wurzelstöcke geschützt im Boden liegen.
Dadurch können die Pflanzen die für sie ungünstigen Witterungsperioden, Frost und Trockenheit, überdauern.

Dem Klima entsprechend fällt die Hauptblütezeit der Orchideen in den Frühling und Frühsommer.
Sie beginnt etwa Mitte April, erreicht ihren Höhepunkt Anfang Juni, und klingt im Juli allmählich aus.

Natürlich stehen die Pflanzen unter strengen Naturschutz


Saarländische Orchidee

Blieskastel meine Heimatstadt

Auch die Städtchen der Saarpfalz haben ihren besonderen Charme.
So etwa das barocke Blieskastel mit schöner Altstadt und dem ätesten Menhir Mitteleuropas, dem Gollenstein.
mit knapp 7 Metern einer der grössten Menhire Mitteleuropas
Der Name ist vom lateinischen "golus" (Spindel) abzuleiten.
Nicht nur die Christianisierung - das schlagen einer Nische für eine Muttergottes Statue musste der Jahrtausend alte Stein über sich ergehen lassen.
So legte ihn die deutsche Wehrmacht im Jahr 1939 um, um der französischen Artillerie keinen Zielpunkt zu geben.
Dies geschah so unfachmännisch, dass der Stein in vier teile zerbrach.
1951 wurde er wieder aufgerichtet.
Bedauerlich ist, dass man beim genaueren hinsehen viele eingeritzte oder gemalte Botschaften achtloser Besucher entdecke muss.


Gollestein

Homburg und seine Hölen

In der Kreisstadt Homburg liegen im Innern des Schloßberges die Schloßberghöhlen; es sind dies die größten Buntsandsteinhöhlen Europas.
Mit mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in 12 Stockwerken übereinander sind ein einzigartiges Naturdenkmal. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wieder entdeckt.
Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen.


Buntsandsteinhölen

St. Ingbert

"St.Ingbert - von Wald umgeben". So lautet die einfachste Beschreibung für die liebste Freizeitbeschäftigung der "Dengmerter", das Wandern in Wald und Feld.
Vom Stadtkern aus fährt man in wenigen Minuten mitten hinein in die schönsten Waldgebiete.
Ein Wandernetz von über 200 Kilometern ist im Stadtgebiet ausgewiesen. Und nach dem Marsch gibt's eine deftige Verpflegung in den Hütten der zahlreichen Wandervereine.
Zahlreiche gepflegte Weiher laden ebenso wie die innerstädtische Gustav-Claus-Anlage zum Spaziergang und zum Verweilen ein.
Etliche sehenswerte Ausflugsziele können Sie sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad, per PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, z.B. das St.Ingberter Wahrzeichen: den großen Stiefel (Bild) oder das Naturdenkmal "Hänsel & Gretel".
Ein großzügig gestaltetes Spassbad sowie zwei Hallenbäder bieten Wasserfreunden beste Voraussetzungen für ihren Sport.
Eine große Überraschung stellt das quantitativ wie qualitativ hochkarätige Kulturleben der Stadt dar, welches über das ganze Jahr eine breite Kulturpalette offeriert: Museen mit international renommierten Ausstellungen und fast tägliche Veranstaltungen sprechen jeden Geschmack an.


der Stiefel

Bexbach und sein Grubenmuseum

Gebildet aus der Stadt Bexbach und den Gemeinden Oberbexbach, Frankenholz, Höchen, Niederbexbach und Kleinottweiler zählt Bexbach heute fast 20.000 Einwohner.
Am Höcherberg, der mit 518 m zweithöchsten Erhebung im Saarland, befindet sich die Stadt in einer landschaftlich reizvollen Lage.
Erstmals wurde Bexbach 1219 urkundlich erwähnt.
Zur Zeit der Edelknechte von Beckensbach, die den Höcherbergraum besiedelten, fand man im 14.Jahrhundert Eisenerz und im 16.Jahrhundert Kohlen.
Damit stand die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region mit dem Bergbau in engem Zusammenhang. Zeitweise waren auf den Gruben mehrere Tausend Menschen beschäftigt.
Die Schließung der Schachtanlagen in Bexbach, Frankenholz und Höchen im Jahre 1959 bedeutete deshalb ein schwerer wirtschaftlicher Rückschlag.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Blumengarten.



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